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Die Geschichte

Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts, mitten in der Periode der Entwicklung und Transformation, kam  Maximilian Friedrich Heydweiller, ein wichtiger Vertreter der Familiendynastie der Seiden-Industriellen Heydweiller aus Krefeld in Deutschland, nach Gardone Riviera.

Er kaufte einen großen Teil des Grundstücks, das wahrscheinlich damals der Familie von Faustino Cipani gehörte und sich von den steilen Hügeln von "Gardone Sopra" bis zum Seeufer von "Fasano" erstreckte.
Zu diesem Anwesen  gehörten zahlreiche Gebäude, Hütten und Höfe. Maximilian Heydweiller war besonders von einem Grundstück auf der Spitze eines Hügels mit einem wunderschönen Blick auf den See beeindruck und Anfang 1900 beauftragte er die Architekten "Voltz & Wimmer" aus Strassburg mit dem Bau einer faszinierenden Räpresentationsvilla, die als eigenen Wohnsitz gedacht war.

Das Haus wurde "Villa Garda" genannt . Villa Garda wurde ganz schnell zu einem der beliebtesten Ziele der Aristokratie und des Bürgertums aus Italien, Deutschland und Österreich-Ungarn, welche auf der Durchreise am Gardasee waren. Im Jahre 1916 befahl Seine Hoheit, der Herzog von Aosta, Oberbefehlshaber der 3. Armee, dem Militärkommando des Garda, verschiedene Villen und Hotels in Gardone Riviera zu requirieren, um sie während der Kriegsjahre in Erholungs- und Krankenhäuser umzuwandeln, um dort die Verwundeten, die von der Front zurückkehrten, heilen zu können. Villa Garda wurde als geeignet befunden, um die hohen Beamten in der Rekonvaleszenz aufzunehmen. Diese Nutzung des Hauses dauerte bis 1918, als der Erste Weltkrieg zu Ende ging.

Dann veranlasste das Militärkommando des Garda alle Besitztümer, die durch Beschlagnahme von deutschen Besitzer erworben wurden, in den Händen des Landesverbands der Kämpfer zu belassen, so lange bis der Staat den Verkauf autorisierte.

1921 beschloss Giovanni Breda, ein sehr reicher Mann, das große Grundstück, das der Familie Heydweiller in Fasano gehörte, zu kaufen. Nach der Besitznahme der Villa Garda entschied sich Ing.Giovanni Breda, der schon leitende Positionen mit großer Verantwortung und viel Ansehens im Bereich des Unternehmertums gehabt hatte, nach der Mitte der dreißiger Jahre, seine Idee zu verwirklichen, von der er lange geträumt hatte: Villa Garda, seinen persönlichen Wohnzitz, in ein Hotel von großer Klasse umzuwandeln.
Anlässlich der neuen touristischen Saison, beschloss Giovanni Breda 1938, den Namen der Villa zu ändern und eröffnete das Hotel Villa del Sogno.

In den ersten Jahren war viel Personal im Hotel anzutreffen, aber im Jahr 1942 - durch die Unfähigkeit, die erforderliche Lieferungen zu beschaffen und die notwendigen Vorratshaltungen zu betreiben, wurde Giovanni Breda gezwungen, das Hotel zu schließen.

Die Nachkriegszeit  kündigte große Veränderungen an. Am Gardasee beschäftigten sich viele Tourismusunternehmen mit der Erneuerung ihrer Anlagen; neue Hotels wurden eröffnet und die ersten Campingplätze wurden gebaut. Giovanni Breda engagierte sich erneut, um Villa del Sogno das gleiche Ansehen wie in der Zeit vor dem Krieg zu verleihen und ausgewählten Kunden begannen die Villa wieder zu besuchen und bestätigten von Jahr zu Jahr ihre Präsenz.

Im Frühjahr 1986 wurde die gesamte Anlage des Hotels Villa del Sogno, einschließlich seines Mobiliars und dem großen Park, der aus mehr als 35.000 Quadratmetern besteht, von der Familie Calderan gekauft, die sich heute noch mit Liebe und Leidenschaft darum kümmert.